Unternehmen immer öfter als Raubkopierer entlarvt

Österreich nimmt dabei einen traurigen Spitzenplatz ein. Gerade im Klein- und Mittelbetrieb wird viel zu oft mit Raubkopien gewerblich gearbeitet.

Laut der neuesten IDC-BSA-Pirateriestudie ist der Anteil von Software-Raubkopien im Jahr 2005 bei weltweit 35 Prozent stagniert.

„Es existieren zwei Arten von Raubkopierern. Zum einen gibt es viele Privatanwender, die so eine Art Jäger-und-Sammler-Trieb entwickeln und jegliche Art von Software aus dem Netz saugen, auch wenn sie überhaupt nicht gebraucht oder verwendet wird“, erklärt Georg Herrnleben, Director der Business Software Alliance für Zentraleuropa, im pressetext-Interview. „Zum anderen verzeichnen wir aber gerade auch im klein- und mittelständischen Bereich eine Reihe von Unternehmen, die mit raubkopierter Software operieren“, so Herrnleben weiter. Bei Unternehmen sei ein derartiges Verhalten umso problematischer zu bewerten, da die verwendete Software das alltägliche und unumgängliche Werkzeug für die erfolgreiche eigene Geschäftstätigkeit darstelle.

Das europäische Musterland Österreich weist in der aktuellen Studie einen überraschenden Negativtrend auf. Zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 ist die Piraterierate wieder angestiegen, auf nunmehr 26 Prozent. Das österreichische Ergebnis mit einem Prozent Zunahme muss man nicht überdramatisieren, heisst es. Bemerkenswert ist allerdings, dass Österreich in Zentraleuropa das einzige Land ist, wo die Rate im Moment einen negativen Trend verzeichnet.

Diesen Raubkopierern will man daher mit einer neuen, österreichweiten Kampagne auf den Zahn fühlen. Unter www.stoppt-schnorrer.at werden ab sofort zweckdienliche Hinweise zu bewusster illegaler Softwarenutzung erbeten, die in weiterer Folge zu einer strafrechtlichen Verfolgung betroffener Anwender verwendet werden sollen.

die neue Kampagne der BASA

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