Klage gegen Google - was ist daraus geworden?
Die US Webseite Kinderstart.com strebte im April diesen Jahres eine Sammelklage gegen Google an, weil sie aus den Suchergebnissen verbannt worden war. Damit fiel natürlich auch der Pagerank und brachte angeblich der Webseite an die 80% Gewinnrückgang.
Diese Meldung hatte ich Ende März bzw. Anfang April auf vielen Newsboards gelesen. Nun bin ich dem mal nachgegangen. Was ist daraus geworden?
Hintergrund:
Früher war kinderstart.com eine der ersten Adressen im Internet für tausende von Elternpaaren, Pflegefamilien, Erziehern und Erziehungsberechtigten, Non-Profit- und Rechtshilfeorganisationen, Bundes-, Bundesstaats und lokale Organisationen und öffentliche Einrichtungen in den Vereinigten Staaten und weltweit, um Informationen über Babies und Kleinkinder aufzufinden. KSC.com ist ein Webverzeichnis und eine Suchmaschine, die relevante Links zu Schlüsselbereichen anbietet, zu Themen wie Erziehung, Fürsorge, Entwicklung des Kleinkiindes, Ernährung etc. unter dem Slogan “Weil Kinder ohne Handbuch kommen”.
Immerhin hatte die Website zu ihren Glanzzeiten über 10 Millionen Pageviews pro Monat. Unter Berufung auf das Recht auf Redefreiheit in der US-Verfassung versuchen nun die Anwälte von KinderStart genaue Informationen über die Methoden zu bekommen, mit denen das Google-Pageranking ermittelt wird. Außerdem wollen sie wissen, nach welchen Kriterien ein Ausschluß aus dem Index erfolgt.
Eine deutsche Übersetzung der Klageschrift hat elizzza bereits zur Verfügung gestellt.
aktuelle Lage:
Ich dachte immer, dass ich ganz gut wäre bei Internet-Recherchen. Aber diesmal gabs nichts zu finden. Ausser, dass im Google Pagerank Checker die Seite wieder Platz 7 hat. Da scheint sich wohl wer arrangiert zu haben?



