Corporate Identity ist nicht gleich Werbung!
Schlechte Werbung wie “Geiz ist geil”, “Geiz bleibt geil” oder “Sau-billig” schadet nicht nur dem Ruf der Werbung und dem Unternehmen selbst, sondern auch dem der Designer. Gute Arbeiten aus dem Bereich Corporate Design landen gedanklich gerne im Werbetopf, obwohl das Eine mit dem Anderen nichts zu tun hat. Werber machen heute leider auch CI/CD und so mancher Designer fungiert als Werber. Der Kunde, also Sie, hat wenig Möglichkeit,die feinen Grenzen zu sehen und wirklich unetrscheiden zu können. Er muss auf die Kompetenz des profis vertrauen.
Doch leider wird dieses Vertrauen immer noch zu oft missbraucht. So gibt es nicht wenige Unternehmen, die auf dem Weg zur eigenen Identität jede Menge Lehrgeld bezahlen mussten. Oder nach Jahren noch immer am Anfang stehen, da sich die Agentur selbst nicht kannte und ein mittelmäßiger Fullservice dazu beitrug, sich zu übernehmen anstatt dem Kunden einen Partner zu empfehlen, der sich spezialisiert hat.
Webbix rät daher:
Bevor Sie das äussere Erscheinungsbild Ihres Unternehmens in die Hände eines externen Spezialisten legen, betrachten Sie ausgiebig dessen Erscheinungsbild. Denn Sie als potentieller Kunde können, ja sollen, das wohl am besten beurteilen. Am Ende eines (womöglich teuren) Auftrages sollen ja Ihre künftigen neuen Kunden einen besonderen Eindruck von Ihrem Unternehmen haben - und das in positiver Hinsicht!
Glauben Sie keinesfalls Aussagen wie “na ja, für uns selbst war noch keine Zeit” oder “Sie wissen schon: der beste Schuster hat oft selbst Löcher in den eigenen Schuhen”. Das zeugt keinesfalls von Professionismus. Für Corporate Designer muss die eigene CI lebensnotwendig sein und gleichzeitig als Referenz dienen können.



