der Donnervogel braucht ein wenig Promotion - Qualität hat er schon
Am letzten Tag vor meinem wohlverdienten Urlaub muss ich noch lesen, dass Thunderbird, mein heissgeliebter Email-Client, Probleme hat. Gerüchten zufolge sollte er sogar aus der Mozilla Foundation ausgegliedert werden - was einer Weiterentwicklung der leistungsfähigen Software sehr im Wege gestanden wäre.
Die Pläne den EMail-Clienten Thunderbird aus der Mozilla Foundation auszugliedern haben für viel Gesprächsstoff gesorgt. Infolgedessen kamen sogar Gerüchte auf, Mozilla würde den Thunderbird sterben lassen. Dem widersprachen nun Mitchell Baker und Asa Dotzler.
schreibt das deutschprachige Open Source Magazin OSZine und suchte sogar schon ein neues Zuhause für den Donnervogel.
Ich selbst arbeite schon viele Jahre mit dieser ausgezeichneten Email-Software und kann mir ehrlich gesagt Mozilla ohne thunderbird nicht vorstellen. Muss es auch gottseidank jetzt nicht mehr, denn eben gestern kam die Entwarnung via einer Presseaussendung:
Es gehe nicht darum, Thunderbird zur Strecke zur bringen, so der langjährige Mozilla-Mitarbeiter Asa Dotzler in seinem Blog-Eintrag. Vielmehr wolle man Entwicklungsprozesse beschleunigen und die richtige Organisation für den erfolgreichen Fortbestand des Clients finden. Kritikern gibt Dotzler zu verstehen, sie sollten sich mehr im Entwicklungsprozess engagieren und aktiv zur Verbreitung von Thunderbird beitragen, wenn sie das Projekt retten wollen.
heisst es in der Artikel auf pressetext.at. Was für mich quasi der Startschuss dafür ist, ein wenig Promotion für den Thunderbird zu betreiben.
Die meisten Leute arbeiten nur deshalb mit Outlook (und werden dadurch auch laufend von Viren, Würmern und Trojanern gequält), weil dieses Email-Programm auf ihrem Computer bereits vorhanden ist. Man scheut die Mühe, sich eine andere Software zu installieren und alles neu einrichten zu müssen. Dabei ist das überhaupt kein Problem! Denn bei der Installation von Thunderbird können Sie mit einem einzigen Klick alle Einstellungen von Outlook mit übernehmen. Eine Sekunde Zeitaufwand - mehr ist das nicht.
Was sagen Sie? In Ihrer Firma wird halt Outlook verwendet und da können Sie nichts ändern dran? Gut - da gebe ich Ihnen bedingt recht. Welche Software im Unternehmen genutzt wird, bestimmt immer noch der Unternehmer selbst. Aber könnten Sie ihm nicht z.B. diesen Artikel zeigen? Der Vorteil für ein Unternehmen liegt klar auf der Hand:
Mit Thunderbird statt Outlook ist allein die Sicherheit Ihres Unternehmens bereits wesentlich besser. Die Features sind praxisorientiert und komfortabel.
Am besten einfach mal als zweite Möglichkeit installieren und testen!
Den jeweils aktuellen Download von Mozilla Thundebird finden Sie hier => Mozilla Thunderbird 2 - mächtiger denn je



